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Sind Spenden an die Feuerwehr steuerlich absetzbar?

Seit Jänner 2017 können Spenden an eine Freiwillige Feuerwehr steuerlich abgesetzt werden. Die Meldung an das zuständige Finanzamt muss direkt von Spendenempfänger (Feuerwehr) erfolgen. Sollten Sie dies wünschen, so sind bei Ihrer Überweisung Ihr Vor- und Zuname sowie Ihr Geburtsdatum zuvermerken. Dies kann entweder über den beiliegenden Spenden-Zahlschein erfolgen oder durch Angabe der Daten beim Zahlungsgrund. Nur so ist gewährleistet, dass der gespendete Betrag in Ihrer Arbeitnehmerveranlagung automatisch aufscheint.

ACHTUNG: Vorname, Zuname, Geburtsdatum müssen zusammenpassen und vollständig am Spendenbeleg (Zahlschein) angegeben sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann seitens der Feuerwehr keine Meldung an das Finanzamt erfolgen. Natürlich ist es auch möglich, auf die Angabe der vom Finanzamt geforderten Daten zu verzichten. Eine Absetzbarkeit ist dann allerdings nicht möglich.

Hier finden sie eine detaillierte Erklärung zur automatischen Spendenabsetzbarkeit. Mittels Scan des QR-Codes können Sie direkt Spenden.

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Empfänger: FF Großweikersdorf
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Kontakt

 

Kommando

Feuerwehrkommandant

HBI Norbert MIHLE
Hollabrunner Straße 2
3701 Großweikersdorf

Mobil: +43 (650) 6379671
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MihleNorbert

Feuerwehrkommandantstellverteter

HBI Thomas SCHRAGNER
Kreuzbergstraße 8
3701 Großweikersdorf

Telefon: +43 (2955) 7771
Mobil: +43 (699) 13585776
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SchragnerThomas

 

Feuerwehr

Feuerwehrhaus

FF Großweikersdorf
Leopold-Schuller-Platz 1
3701 Großweikersdorf

Telefon: +43 (2955) 70222 (nicht ständig besetzt!)
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Chronik

 

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf von 1883 - 2006

Was berichtet die Chronik im Gründungsjahr?
Es handelt sich hier um eine wortgetreue Abschrift der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf in der damaligen Schreibweise!

 

G E D E N K B U C H

der fr. Feuerwehr angelegt von Karl LIST, Hptm. im Jahre 1883.


Die fr. Feuerwehr in Großweikersdorf wurde am 29. Juli 1883 gegründet. Bei der Wahl wurde ich zum Hauptmann, Josef HINTERMEIER zum Stellvertreter, Eduard LIST u. Julius DIEDEK als Zugsführer gewählt, bei einer späteren Wahl wurde Gotthardt BEIER als Zugsführer u. Michael TOIFL als Zeugwarth gewählt. Die Feuerwehr wurde vom Exerziermeister TIETL in 3 Züge eingeteilt u. geschult.
Am 20 Oktober wurde die erste Schauübung abgehalten die auch recht hübsch ausfiel. Die Leistung der Mannschaft war eine sehr lobenswerte.
Als Brandobjekt diente das Ederische u. das Kronfusische Haus, bei ersteren wurde zuerst auf der freistehenden Leiter ein Löschversuch ausgeführt von 1. u. 3. Zug mit der Spritze Nr. 1, die die Gemeinde nach längeren Kampfe von der Firma Kernreuther restaurieren u. mit einen Saugwerk versehen ließ. Auf letzteren Haus wurde Dachfeuer bekämpft zum Schluß auch auf ersteren u. dann auf beiden die Selbstrettung vorgenommen.
Deputationen der Feuerwehren aus Eggenburg, Stammersdorf, Maissau, Ravelsbach, Hohenwarth, Oberhollabrunn, Sonnberg und Niederrußbach welche alle mit Musik teilweise am Bahnhof oder vor dem Orte abgeholt wurden, bildeten Spalier, innerhalb dieser nahmen die Hauptleute dieser Feuerwehren u. die Gemeindevertretung Aufstellung, letztere wurde von mir u. Hptm. Stellvertreter am Rathaus abgeholt.
Vor Beginn der Schauübung wurden von der Musikkapelle 3 Konzertstücke gespielt, dann trat eine lautlose Stille ein bis die Züge anfuhren. Vom Oberhornist wurde zuerst der 1 Zug mit Maschine 1 gerufen, von unten dann der 3 Zug mit der freistehenden Leiter, nach 4 Minuten wurde der 2 Zug gerufen, welcher von oben mit Wasserwagen u. angehängten Hitrofon, den die Gemeindevertretung von Herkele bei der Gründung kaufte, anfuhr. Ein großer Andrang von Neugierigen erschwerte das anfahren. Nach vorerwähnten Programm defilierten sämtliche Feuerwehr vor der Gemeindevertretung u. zum Schluße die hiesige Feuerwehr mit allen Geräten vor den anderen Feuerwehren.
Nach der Schauübung war beim Groiß Conzert, es wurden dann auch vom Gesangsverein einige Lieder vorgetragen u. Abends ein sehr animiertes Kränzchen, welches erst in den späten Morgenstunden endete.
Zu der sehr heiteren Stimmung fehlte es nicht an Tousten u. Reden worunter sich auch Hr. Pfarrer GR. DIEWALD mit einer sehr passenden Rede beteiligte. Das Fest darf mit Recht eines der schönsten genannt werden die je in Weikersdorf stattfanden.
Am 2 Sept. wurde das erstemal ausgefahren jedoch mit etwas Übereifer, denn das Feuer war in Wien auf einer großen Holzgestätten. Es sind sehr viele Feuerwehr ausgerückt u. getäuscht worden von den großen Schein.



1884
Am 17. Februar war der 1. Brandeinsatz nach Gründung der Feuerwehr.
Es war dies ein Scheunenbrand in der Ortschaft selbst.
Weiters musste die Wehr noch zu einigen nicht näher genannten Bränden ausrücken und es wurden 3 Übungen abgehalten.


1885
Im Herbst des Jahres 1885 wurde eine Schauübung durchgeführt, bei welcher sich die Bevölkerung von der Leistung der Feuerwehr überzeugen konnte.
Unsere Wehr wurde zu 3 Brandeinsätzen und am 11. Juli zu einer Überschwemmung nach Niederrußbach gerufen.


1886
Am 21.Februar fand ein Feuerwehrball statt, welcher einen Reingewinn von 32 Gulden brachte.
Aufgrund zahlreicher Brände wurde der Ankauf einer Spritze überlegt und eine solche in Stetteldorf besichtigt.
Der Ankauf selbst erfolgte am 3. August und am 22. Oktober konnte die Spritze der Wehr übergeben werden.
In diesem Jahr rückte die Wehr zu 7 Brandeinsätzen aus.


1887
Zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft fanden 7 Übungen statt.
Weiters wurde die Feuerwehr zu 6 Bränden, davon 1 Großbrand in Großwetzdorf (10 Häuser und mehrere Scheunen brannten ab), gerufen.

1888
Von 3. - 4. August waren schwere Überschwemmungen im Ortsgebiet.
Die Wehr hatte 2 Brandeinsätze und hielt 2 Übungen ab.


1889
Der Tätigkeitsbericht wies in diesem Jahr 1 Brandeinsatz und 1 Übung auf.

1890
Der Feuerwehrball am 9. Februar. brachte einen Reingewinn von 17 Gulden.
Es musste zu 2 Brandeinsätzen ausgerückt werden.
Weiters wurden 2 Übungen abgehalten.


1891
Die Einsatzstatistik wies in diesem Jahr 2 Brandeinsätze auf.
Zur Aufrechterhaltung des Wissensstandes wurden 3 Übungen abgehalten.


1892
Unsere Wehr hatte 2 Brandeinsätze und hielt 1 Übung ab.


1893
Dieses Jahr wurde ein Weinlesefest abgehalten, welches ein voller Erfolg war.
Die Wehr hatte zu 4 Brandeinsätzen auszurücken und führte 3 Übungen durch.


1894
Es fanden 7 Übungen statt und es musste zu 2 Brandeinsätzen ausgefahren werden.


1895
Durch die Einnahmen von verschiedenen Veranstaltungen konnte eine schon dringend benötigte Schiebeleiter angekauft werden.
Übungen wurden laut Aufzeichnung keine abgehalten, jedoch hatte die Wehr zu 1 Brandeinsatz auszurücken.

1896
Auch dieses Jahr fand der alljährliche Ball statt.
Brandeinsätze waren keine zu verzeichnen.
Zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft führte die Wehr 6 Übungen durch.

1897
Unsere Wehr wurde zu 1 Brandeinsatz gerufen und führte 5 Übungen durch.


1898
Unsere Wehr wurde zu 1 Brandeinsatz gerufen und führte 8 Übungen durch.


1899
Am 2. Juli beschloss das Kommando der Feuerwehr die Gründung einer Sanitätsabteilung.
Brände waren zwei zu verzeichnen. Es wurden 4 Übungen abgehalten.


1900
Nach dem Beschluss im Vorjahr wird die Sanitätsabteilung errichtet und der Gemeindearzt Dr. Göttinger mit der Ausbildung beauftragt. Brände waren keine zu verzeichnen. Übungen fanden 5 statt.


1901
In diesem Jahr waren 2 Brandeinsätze und 6 Übungen zu verzeichnen.


1902
Unsere Wehr wurde zu 5 Brandeinsätzen gerufen.
Weiters hielt man 5 Übungen ab.


1903
Der Tätigkeitsbericht wies 2 Brandeinsätze und 8 Übungen auf.


1904
Die Feuerwehr mußte zu 3 Brandeinsätzen ausrücken und zum Aufbessern des Wissens wurden 7 Übungen abgehalten.


1905
Am 18. Juli konnte von der Firma "Flader" in Böhmen ein Spritze um 2.179,-- Kronen angekauft werden. Es waren keine Brandeinsätze zu verzeichnen. Übungen wurden 8 abgehalten.


1906
In diesem Jahr waren keine Brandeinsätze zu verzeichnen und es fanden 8 Übungen statt.


1907
Unsere Wehr wurde zu 3 Brandeinsätzen gerufen und hielt 7 Übungen ab.>


1908
Am 14. Juli . feierte der Verein sein 25. Gründungsfest, bei welchem zahlreiche Ehrengäste zu begrüßen waren. Im 25. Bestandsjahr waren 4 Brandeinsätze und 12 Übungen zu verzeichnen.


1909
Es mußte zu 3 Brandeinsätzen ausgerückt werden und Übungen fanden in diesem Jahr 8 statt.


1910
Unsere Wehr wurde zu einem Brandeinsatz gerufen und hielt 10 Übungen ab.


1911
Laut Tätigkeitsbericht waren 2 Brandeinsätze und 7 Übungen zu verzeichnen.


1912
In diesem Jahr mußte zu 6 Brandeinsätzen ausgerückt werden.
Weiters wurden 7 Übungen abgehalten.


1913
Am 1. Februar fand ein Feuerwehrball statt.
Unsere Wehr hatte zu 4 Brandeinsätzen auszurücken und es konnten 8 Übungen abgehalten werden.

 

1913
Die Mannschaft der FF Großweikersdorf im Jahre 1913

 

1914
Mit 31. Juli erfolgte die allgemeine Mobilisierung für den "1. Weltkrieg". Auch Mitglieder unserer Wehr wurden dazu eingezogen.
Alle vom Waffendienst befreiten Kameraden hatten, jeden Tag von 9.00 Uhr abends bis 4.00 Uhr früh Sicherungsdienst im Feuerwehrhaus. Weiters meldeten sich neun freiwillige Männer zum Sanitätsdienst. Diese bekamen eine Tragbahre sowie Verbandsmaterial zur Verfügung gestellt.
Brandeinsätze und Übungen waren keine zu verzeichnen.


1915
In diesem Jahr wurden weitere 12 Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst einberufen. Aus diesem Grund zählte der Mannschaftsstand der ausübenden Mitglieder nur mehr 11 Mann.
Es war 1 Brandeinsatz, jedoch keine Übung zu verzeichnen.


1916
Der Mitgliederstand der ausübenden Mitglieder belief sich auf insgesamt 11 Mann.
Aufgrund des "1. Weltkrieges" waren keine großen Tätigkeiten zu verzeichnen. Es musste zu 1 Brandeinsatz ausgerückt werden. Übungen wurden keine abgehalten.


1917
Brandeinsätze und Übungen waren keine zu verzeichnen.


1918
Unsere Wehr wurde zu 1 Brandeinsatz gerufen. Übungen fanden keine statt.


1919
Es musste zu 2 Brandeinsätzen ausgefahren werden. Zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft hielt unsere Wehr 6 Übungen ab.


1920
Am 29. März konnte die Feuerwehr den neuen "Krankentransportwagen" in Besitz nehmen. Dieser kostete mitsamt den Nebenkosten insgesamt 16.049,80 Kronen.
Es waren 2 Brandeinsätze und 7 Übungen zu verzeichnen.


1921
Am 31.Oktober wurde ein 30 HP 3 Tonnen "Saurer" - Lastkraftwagen, um den Preis von 860.000,-- Kronen, angekauft. Dieser sollte von der Firma "W. Knaust" in Wien zu einer Automobilspritze umgebaut werden. Das Vorhaben konnte in diesem Jahr jedoch nicht verwirklicht werden.
Herr Josef Bauer erhielt, aufgrund seiner 15-jährigen Tätigkeit als Kommandat unserer Wehr, die Ehrenmitgliedschaft.
Unsere Wehr hatte zu 1 Brandeinsatz und zu 8 Übungen auszurücken.


1922
Am 26. Mai wurde der Ankauf einer Motorspritze beschlossen.
Es fanden in diesem Jahr 10 Übungen und 11 Bereitschaftsdienste bei Theateraufführungen statt.

 

1923
Löschzug mit neuer Motorspritze im Jahre 1923

 

1923
Der Mitgliederstand betrug in diesem Jahr 34 Aktive, 32 Schutzleute und 4 Ehrenmitglieder (Gesamt: 70 Mitglieder).
Am 26. April bekam unsere Wehr die im Vorjahr bestellte Motorspritze geliefert. Dieser Ankauf wird als besonderes Ereignis erwähnt, da sich die Verhandlungen durch die in diesen Jahren starke Geldentwertung als sehr schwierig erwiesen.
Die Motorspritze musste am 17. September bei einem Scheunenbrand ihre Schlagkraft unter Beweis stellen. Weiters konnte am 10. Mai das 40. Gründungsfest der Feuerwehr gefeiert werden. Bei diesem Fest wurde die neue Motorspritze geweiht.
An Einsätzen waren in diesem Jahr 2 Brände zu verzeichnen.
Die Einnahmen beliefen sich in diesem Jahr auf:
4.249.250,-- Kronen (Gründungsfest)
2.917.000,-- Kronen (Winzerfest)
5.000.000,-- Kronen (Maskenball)
In der Festschrift ist weiters erwähnt, daß auch die Rettungsabteilung sehr viele Einsätze zu verzeichnen hatte.


1924
Unsere Wehr zählte in diesem Jahr 71 Mitglieder.
Es wurden zur Erhaltung der Schlagkraft 8 Übungen abgehalten.
An Einsätzen waren 8 Brände und 57 Sicherungsdienste zu verzeichnen.
Auch die Rettungsabteilung hatte 14 Krankentransporte und 17 Einsätze mit "Erster-Hilfeleistung" zu melden.
Bei dem diesjährigen Vereinsball konnte ein Gewinn von 3.230.700,-- Kronen verbucht werden.


1925
In diesem Jahr wurden 10 Übungen abgehalten und unsere Wehr musste zu 11 Brandeinsätzen ausrücken.
Die Rettungsabteilung hatte 20 Krankentransporte und 51 "Erste-Hilfeleistungen" zu verzeichnen.
Die Gemeinde kaufte für die Feuerwehr 300 Meter Hochdruckschläuche um 13.000.000,-- Kronen an.

1926
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug 28 Aktive und 35 Schutzleute (Gesamt: 63 Mitglieder).
In dieser Zeit herrschten sehr strenge Vorschriften, so bedeutete fünfmaliges Nichterscheinen zu Übungen den Ausschluss aus der Feuerwehr.
Ein in diesem Jahr abgehaltenes Theater brachte einen Reingewinn von 440,-- Schilling.
Weiters wurde der Bau eines Schlauchturmes begonnen und 220 Meter Hochdruckschläuche angekauft.
Unsere Feuerwehr musste zu 2 Brandeinsätzen ausfahren und es fanden 9 Übungen statt.
Die Sanitätsabteilung hatte 21 Krankentransporte und 35 "Erste-Hilfeleistungen".


1927
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug 22 Aktive und 38 Schutzleute (Gesamt: 60 Mitglieder).
Das abgehaltene Weinlesefest brachte einen Ertrag von 1.326,-- Schilling.
Es wurden 8 Übungen abgehalten und unsere Wehr musste zu 2 Brandeinsätzen ausrücken.
Die Sanitätsabteilung hatte 32 Krankentransporte und 39 "Erste-Hilfeleistungen".


1928
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug 25 Aktive und 39 Schutzleute (Gesamt: 64 Mitglieder).
Unsere Wehr stellte in diesem Jahr an die Gemeinde das Ansuchen um Ankauf eines Rettungsfahrzeuges. Dieses Ansuchen wurde genehmigt und so konnte um den Kaufpreis von
S 12.834,-- ein neuer Rettungswagen angekauft werden. Die Finanzierung erfolgte über einen zinsenlosen Kredit (S 12.000,--) bei der Spar- u. Vorschußkasse.
49 Krankentransporte und 19 "Erste-Hilfe-Leistungen" wurden durchgeführt.
Ebenso waren 5 Brandeinsätze (1 Großbrand in Rohrbach mit 6 Objekten) und 3 Autounfälle zu verzeichnen.
Zur Aufrechterhaltung des Wissens wurden 8 Übungen abgehalten.


1929
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug insgesamt 61 Mitglieder.
Das in diesem Jahr abgehaltene Weinfest brachte einen Gewinn von S 1.460,--.
Zur Aufbesserung des Gerätestandes wurden 150 Meter Hochdruckschläuche angekauft.
Die Sanitätsabteilung hatte 70 Krankentransporte und einige "Erste-Hilfeleistungen" durchzuführen.
Unsere Wehr musste zu 1 Brandeinsatz und zu 3 Autounfällen ausdrücken. Weiters fanden 8 Übungen statt.


1930
Der Mitgliederstand blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Auch in diesem Jahr wurde ein Weinlesefest abgehalten. Im Tätigkeitsbericht der Feuerwehr konnten 8 Übungen und 3 Brandeinsätze aufgezeigt werden. Die Sanitätsabteilung hatte 73 Krankentransporte durchzuführen.


1931
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug insgesamt 55 Mitglieder.
Das Mannschaftsauto wurde bei einer Überprüfung für untauglich erklärt. Die Gemeinde kaufte deshalb einen neuen Motor an, um das Auto zu reparieren. Ebenfalls untauglich wurde die Motorspritze.
Diese mußte um einen Betrag von S 1.074,-- repariert werden.
Die Wehr wurde zu 1 Brandeinsatz gerufen und führte 8 Übungen durch.
Das abgehaltene Weinlesefest war ein großer Erfolg.


1932
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug insgesamt 57 Mitglieder.
An Investitionen verzeichnete unsere Wehr den Ankauf von 190 Meter Hochdruckschläuchen und 13 Kübelspritzen.
Die Rettungsabteilung hatte 66 Krankentransporte durchzuführen.
An Einsätzen waren in diesem Jahr 1 Brandeinsatz und 3 technische. Einsätze zu melden. Weiters wurden 8 Übungen abgehalten.


1933
Am 23. Juli fand das 50-jährige Gründungsfest unserer Wehr satt.
Es wurde ein umfangreiches Festprogramm - Ehrungen, Friedhofsgang, Gruppenübung usw. - durchgeführt, zu welchem die Nachbarwehren Niederrußbach, Ameisthal und Baumgarten begrüßt werden konnten.
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug insgesamt 59 Mitglieder (30 Aktive, 29 Schutzleute).
Die Rettungsabteilung hattte 46 Krankentransporte und 58 "Erste-Hilfeleistungen" durchzuführen.
Unsere Wehr wurde zu 1 Brandeinsatz gerufen und hielt 11 Übungen ab.


1934
Der Mitgliederstand verringerte sich auf insgesamt 56 Mitglieder (28 Aktive, 28 Schutzleute).
Die Rettungsabteilung hatte 42 Krankentransporte und viele "Erste-Hilfeleistungen" durchzuführen.
Es waren in diesem Jahr keine Brandeinsätze jedoch 2 Elementarereignisse (technischer Einsatz) zu verzeichnen.
Weiters wurden 7 Übungen abgehalten.


1935
Der Mitgliederstand betrug insgesamt 53 Mitglieder (25 Aktive, 28 Schutzleute).
Bei einer durchgeführten Werbeaktion konnten 160 unterstützende Rot-Kreuz-Mitglieder gewonnen werden.
Die Rettungsabteilung wurde zu 87 Krankentransporte herangezogen.
Es wurde ein gebrauchtes Auto um S 3.000,-- angekauft und das alte Auto verkauft.
Unsere Wehr hatte zu 1 Brandeinsatz auszurücken und führte acht Übungen durch.


1936
Der Mitgliederstand belief sich in diesem Jahr auf 24 Aktive und 26 Schutzleute (insgesamt: 50 Mitglieder).
Die Rettungsabteilung wurde zu 81 Krankentransporten und zu 31 "Erste-Hilfeleistungen" herangezogen.
Im abgelaufenen Jahr musste unsere Feuerwehr zu 3 Brandeinsätzen ausrücken und es fanden 8 Übungen statt.


1937
Der Mitgliederstand verringerte sich auf insgesamt 49 Mitglieder (22 Aktive und 27 Schutzleute).
Die Rettungsabteilung hatte 81 Krankentransporte und 23 "Erste-Hilfeleistungen" durchzuführen.
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August wurde das Gemeindegebiet von Großweikersdorf von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht und unsere Wehr stand gemeinsam mit den Nachbarwehren (Oberthern, Ameisthal, Glaubendorf und Hippersdorf) im Dauereinsatz.
Brandeinsätze waren keine. Zur Schulung der Kameraden konnten acht Übungen abgehalten werden.


1938
Der Mitgliederstand im Jahre 1938 betrug insgesamt 43 Mitglieder (19 Aktive und 24 Schutzleute).
Durch die in diesem Jahr erfolgte Machtübernahme Adolf Hitlers, standen der FF-Großweikersdorf (wie auch allen anderen Feuerwehren in Österreich) zahlreiche Veränderungen bevor.
Durch diese Veränderungen wurde der Sanitätsdienst aus der Feuerwehr ausgegliedert. Unser Rettungsauto mußte um RM 1.000,-- an das "Deutsche Rote Kreuz Tulln" verkauft werden. Das Rote Kreuz Tulln stationierte das Rettungsauto in Großweikersdorf und so konnte es unserer Gemeinde erhalten bleiben.
Am 2. September wurde unsere Wehr zu einer Hochwasserkatastrophe nach Absdorf gerufen.
Die Feuerwehr musste weiters zu 2 Brandeinsätzen ausrücken.


Die Kriegsjahre der FF-Großweikersdorf 1939 - 1945:
Leider sind über die Tätigkeit unserer Feuerwehr während der Kriegsjahre keine so genauen Aufzeichnungen, wie in den Jahren zuvor und danach, vorhanden.
Die wichtigsten Aufzeichnungen darüber sollen jedoch einen kleinen Einblick über diese schwierigen Jahre geben.


1939-1942
Die Freiwilligen Feuerwehren wurden zu einer Hilfspolizeitruppe der Gemeinden umgestaltet.
Unsere Wehr gehörte der "Feuerbereitschaft 23" an, welche ihren Hauptstützpunkt in Tulln hatte und die Feuerwehren Tulln, Großweikersdorf, Niederrußbach, Zwentendorf, Greifenstein, St. Andrä-Wördern, Zeiselmauer und Königstetten umfasste.
Über Einsätze usw. sind leider keine Aufzeichnungen vorhanden.


1943
Am 12. Juli mußte unsere Wehr zu einem Kirchturmbrand in unserer Pfarrkirche ausrücken.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte das Ärgste verhindert werden und es brannten "nur" die Kugel und die Kirchturmspitze aus.


1944
In diesem Jahr waren insgesamt 42 Einsätze zu verzeichnen.
17. Juni: Eisenbahnzusammenstoß im Bahnhofsbereich von Großweikersdorf. Bei diesem Zusammenstoß gerieten 29 Kesselanhänger mit Benzin in Brand. Sämtliche Feuerwehren der Umgebung Tulln und Stockerau, sowie die Feuerschutzpolizei Wien standen im Einsatz. Es kamen vier Eisenbahner ums Leben.26. Juni: Großeinsatz in einer Chemiefabrik in Moosbierbaum.(Die Fabrik geriet nach einem Bombenangriff in Brand). 28. Juni: Bei einem Einsatz anlässlich eines Luftangriffes auf den Flugplatz Fels/Wagram entkam unsere Wehr einem tragischen Zwischenfall. Unser Feuerwehrauto stand 4 Stunden lang auf einem Bombenzeitzünder. Dieser explodierte als sich das Auto nur 30 Schritte davon entfernt hatte. Es wurden dabei 2 Kameraden unserer Wehr verletzt.


1945
Die Einsatzanzahl belief sich auf insgesamt 12 Einsätze.
31. März: Beim Kugelberg gerieten 4 Kesselanhänger in Brand.
2. April: Der Brandeinsatz im "Magazin" in Ziersdorf, hervorgerufen durch einen Bombenangriff, war der letzte Einsatz während des Krieges.
8. Mai: Die "Rote Armee" rückte nach Österreich ein.
Große Teile der Ausrüstung waren durch den Krieg zerstört (Uniform, Pumpe, usw.).
Im Herbst 1945 fand die Neuorganisation der Feuerwehr statt.
Durch den großen Einsatz von Bürgermeister Haschka wurde eine provisorische Feuerwehr geschaffen, deren provisorischer Hauptmann Franz Raab war.


1946
Am 8. April konnte in Großweikersdorf die 1. Übung der "Neuen" Feuerwehr abgehalten werden.
Zum ersten Brandeinsatz nach dem Krieg wurde die Feuerwehr am 1. Juli nach Niederrußbach gerufen.
Am 6. Dezember war eine Hochwasserkatastrophe bei der Assmannmühle.


1947
Von offizieller Seite wurde durch die Landesregierung am 12. Jänner die Gründung einer Feuerwehr angeordnet.
Der Mitgliederstand der Feuerwehr betrug im Jahre 1947 insgesamt 46 Mitglieder (25 Aktive und 21 Schutzleute).
Als negativer Vorfall war der Einbruch ins Zeughaus zu verzeichnen, bei welchem zahlreiche Schläuche und div. Gerät gestohlen wurden.
Im Sommer renovierten die Feuerwehrkameraden das Zeughaus. Durch die Amerikahilfe erhielt unsere Mannschaft neue Uniformen.
Nach der - vor dem Krieg erfolgten - Ausgliederung der Sanitätsabteilung, wurde diese in die Feuerwehr eingebunden und neu gegründet.
Am 10. April war im Ortsgebiet von Großweikersdorf eine Hochwasserkatastrophe.
Die ersten Wahlen nach dem Krieg fielen folgendermaßen aus:
Kdt. Franz Göschl
Kdt.Stv. Wilhelm Bischof
Schriftführer: Josef Hummer
Zeugwart: Johann Heiß
Rüstmeister: Walter Prantner
Kassier: Karl Maurer


1948
Da das alte Rettungsfahrzeug während des Krieges zerstört wurde, musste ein neues Fahrzeug angekauft werden. Dieses konnte am 2. Jänner der Feuerwehr übergeben werden.
Brandeinsätze waren keine zu verzeichnen. Es fanden 8 Übungen statt.


1949
Unsere Wehr kaufte von der Fa. Rosenbauer, um den Preis von S 3.920,--, ein neues Aggregat (Pumpe) an. Dieses wurde an den Rüstwagen angebaut und die Gemeinde beteiligte sich mit S 3.000,-- daran. Weiters kaufte die Gemeinde 96 Meter B-Schläuche an. In der "Schwemme" errichtete die Wehr einen Löschwasserbehälter.
Zu Brandeinsätzen musste 6 mal ausgefahren werden.
Sehr positiv wurde die gute Beteiligung der Bevölkerung bei diversen Sammlungen und Festen erwähnt.


1950
Beim Milchkasino errichtete die Gemeinde einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 60.000 Liter.
Ebenfalls von der Gemeinde wurden 26 Helme und 146 Meter B-Schläuche angekauft.
So wie in den vergangenen Jahren, veranstaltete unsere Wehr auch in diesem Jahr ein "Leopoldifest", bei welchem ein Reingewinn von S 2.930,-- erzielt werden konnte.
An Brandeinsätzen waren 2 zu verzeichnen. Zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft fanden 10 allgemeine Übungen und am 29. Juni. eine Bezirksübung statt.


1951
Der Mitgliederstand in diesem Jahr betrug insgesamt 42 Mitglieder (26 Aktive und 16 Schutzleute).
Wie schon in den vergangenen Jahren, wurde die Großgemeinde von zwei Hochwasserkatastrophen heimgesucht. Um den 26. August waren große Teile von Großweikersdorf überschwemmt und unsere Wehr musste zahlreiche Keller auspumpen, sowie das Brotgetreide in den Mühlen retten.
Im Garten von Herrn Josef Mayr errichtete die Gemeinde einen Löschwasserbehälter, welcher zur Wasserversorgung des nördlichen Teils der Ortschaft dienen sollte.
Weiters wurde ein gebrauchter "Austin" Wagen angekauft. Dieser sollte zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut werden. Aus Geldmangel wurde dieses Vorhaben auf das nächste Jahr verschoben.
Es waren 3 Brandeinsätze zu verzeichnen und zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft fanden 8 Übungen statt.


1952
Der Mitgliederstand belief sich auf 27 Aktive und 16 Schutzleute (insgesamt: 43 Mitglieder).
Aufgrund des raschen Einsatzes beim Brand in der Kitzlermühle erhielt die Wehr S 500,-- von der Bundesländerversicherung.
Am 1. Mai konnte der im Vorjahr angekaufte "Austin" in Betrieb genommen werden.
Es fanden 8 Übungen statt und unsere Wehr wurde zu 3 Brandeinsätzen gerufen.


1953
In diesem Jahr konnte das 70. Gründungsfest gefeiert werden.
Dazu veranstaltete unsere Wehr einen großen Festakt, bei welchem das neue Auto "Austin" und die Spritze geweiht wurden (Patinnen waren Frau Haschka und Frau Berndl).
Bei den am 20. Juni in Tulln stattfindenden Landeswettkämpfen, beteiligte sich unsere Wehr zum ersten mal mit einer Wettkampfgruppe. Diese bestand aus folgenden Männern:
Josef Eckl, Franz Felkl, Josef Gratz, Josef Hintermayr, Josef Huber, Josef Irrer, Josef Mayr, Walter Prantner, Josef Schragner und Josef Siegert.
Die Wettkampfgruppe erbrachte eine sehr gute Leistung und erreichte das Abzeichen in Bronze.
Am 27. Juli ereignete sich erneut eine Hochwasserkatastrophe und die Feuerwehrmänner standen 36 Stunden im Dauereinsatz (Keller auspumpen, usw.).
Es war 1 Brandeinsatz zu verzeichnen.


1954
Der Mitgliederstand betrug insgesamt 43 Mitglieder (27 Aktive und 16 Schutzleute).
Die Überschwemmungen suchten auch dieses Jahr einige Gemeinden der Umgebung heim und so musste unsere Wehr zu mehreren Einsätzen nach Neuaigen, Stockerau und Bierbaum ausrücken. Zu Brandeinsätzen wurde 3 mal ausgefahren.


1955
Die Feuerwehr veranstaltete eine Schulungsfahrt in die Feuerwehrzentrale Wien (Am Hof), anschließend erfolgte die Besichtigung von Parlament und Hofburg.
Am 30. Mai wurde eine Probealarmübung abgehalten, bei welcher sich auch die Nachbarwehren beteiligten.
Weiters führte die Wehr noch 5 allgemeine Übungen durch.
Es musste zu 2 Brandeinsätzen und zu 1 Autounfall ausgefahren werden.


1956
Am 27. März wurde von der Gemeinde ein Kraftwagen Marke "Opel Blitz" um S 6.500,-- angekauft und am 9. Dezember, nach diversen Umbauarbeiten zu einem Tanklöschfahrzeug, der Feuerwehr übergeben.
Diese Investition konnte durch Einnahmen bei Leopoldikränzchen, bei Sammlungen und bei Gratisfilmvorführungen im Kinosaal Maurer ermöglicht werden.
Unsere Wehr stellte eine der bestens ausgerüsteten Feuerwehren des Bezirkes dar!!
Es waren insgesamt 6 Einsätze zu verzeichnen (2 Brände, 2 Unfälle, 1 Hochwassereinsatz in Niederrußbach und 1 Auspumparbeit).


1957
Das neue Tanklöschfahrzeug "Opel Blitz" wurde am 12. Mai geweiht und bei einer anschließenden Übung der Bevölkerung vorgeführt.
Unsere Wehr musste zu insgesamt 5 Einsätzen ausrücken (3 Brände und 2 Auspumparbeiten).

 

 

tank alt

Das neue Tanklöschfahrzeug "Opel Blitz".

Anm: Dieses Fahrzeug war im Afrikafeldzug der deutschen Wehrmacht eingesetzt und aus diesem Grunde schon zur damaligen Zeit mit Zentralschmierung ausgestattet!

 

1958
Am 28. September fand in Wien der internationale Feuerwehrkongress statt.
Zu diesem hatte unsere Wehr - nach Anordnung durch den NÖLFV - mit dem neuen Tanklöschfahrzeug zu fahren und bei einer Ausstellung von Feuerwehrfahrzeugen teilzunehmen. Es war für unsere Wehr eine große Ehre daran teilnehmen zu dürfen.
Im Einsatzbericht konnte 1 Brandeinsatz verzeichnet werden.


1959
In diesem Jahr wurde ein neues Aggregat (Wasserpumpe) "Volkswagen Automatik" um S 5.000,-- angekauft. Es musste zu insgesamt 7 Einsätzen ausgefahren werden (2 Brände, 3 Pumparbeiten und 1 Kanalreinigung).


1960
Für die gesamte Mannschaft wurden neue Einsatzuniformen angekauft.
Zu Einsätzen musste unsere Wehr 5 mal ausrücken (1 Brand, 1 Pferdebergung, 1 Pumparbeit und 1 Kanalreinigung).


1961
Es waren insgesamt 4 Einsätze zu verzeichnen (1 Brand, 2 Auspumparbeiten und 1 Kanalreinigung).


1962
In diesem Jahr wurde am 3. März (Faschingsamstag) der erste Feuerwehrball nach dem Krieg abgehalten. Dieser brachte einen Gewinn von S 12.787,--.
Vom 9. - 15. Mai suchte eine (schlimmste seit Menschengedenken) Hochwasserkatastrophe unsere Gemeinde heim.
Unsere Wehr stand gemeinsam mit den Wehren Absdorf, Baumgarten, Ameisthal und 3 Löschzügen der NÖLF-Schule Tulln sieben Tage im Dauereinsatz.
Weiters musste zu 5 Brandeinsätzen (1 Großbrand) ausgefahren werden. Übungen fanden 8 statt.


1963
Auch dieses Jahr blieb das Gemeindegebiet, hervorgerufen durch die Schneeschmelze, von Überschwemmungen nicht verschont.
Unsere Wehr leistete bei dieser Hochwasserkatastrophe vom 11. - 19. März insgesamt 596 Einsatzstunden.
Um bei Auspumparbeiten besser ausgerüstet zu sein, wurden eine Schmutzwasserpumpe Marke "Homelite" um S 17.600,-- und 120 Meter Kunstfaserschläuche um S 11.300,-- (S 14.000,-- Feuerwehr, S 15.000,-- Gemeinde) angekauft.
Weiters fand am Faschingsamstag, den 29. Februar der Feuerwehrball statt.
Die Einsatzstatistik wies 2 Einsätze auf (1 Brand, 1 Auspumparbeit). Es wurden auch 4 Übungen abgehalten.


1964
Wie schon in den beiden Jahren zuvor, hielt die Wehr den Feuerwehrball am Faschingsamstag, den 8. Februar ab.
Über Einsätze war folgendes zu berichten: 1 Personensuchaktion, 1 Pölzarbeit bei einem einsturzgefährdeten Haus und 4 Auspumparbeiten.


1965
Der Mitgliederstand betrug insgesamt 42 Mitglieder (26 Aktive und 16 Schutzleute).
Am 25. Februar fand der Feuerwehrball statt.
Von der Gemeinde wurde ein neues Löschfahrzeug Marke "Opel Blitz", um den Betrag von S 156.000,-- (Feuerwehr S 35.000,--) angekauft.
Die Patin des neuen Autos war Frau Maria Steidl.
Es mußte zu 1 Brandeinsatz und zu 1 Hilfeleistung (Brand in Ameisthal) ausgefahren werden. Übungen wurden 6 abgehalten.

 

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Das neue Löschfahrzeug "Opel Blitz" mit Wettkampfgruppe im Jahre 1965

 

1966
Der Feuerwehrball wurde am 19. Februar durchgeführt und stellte für die Feuerwehr eine wichtige finanzielle Unterstützung dar.
Bei dem am 12. Juni in Großweikersdorf abgehaltenen Bezirksfeuerwehrtag, nahm der Herr Pfarrer die Weihe des neuen Löschfahrzeuges vor.
In diesem Jahr kaufte unsere Wehr um S 14.000,-- zwei Atemschutzgeräte an.
Die Einsatzstatistik berichtete von 1 Brandeinsatz und 5 technischen Einsätzen. Weiters fanden 7 Übungen statt.

1967
Am 4. Februar wurde der nun schon traditionelle Feuerwehrball abgehalten.
Der beim Zeughaus stehende Schlauchturm musste weggeräumt werden.
Unsere Wehr rückte zu 4 Brandeinsätzen und zu einigen technischen Einsätzen (Pumparbeit usw.) aus. Es fanden 8 Übungen statt.


1968
Auch in diesem Jahr, sowie in den folgenden Jahren, fand der Feuerwehrball statt.
Es wurde am Volksbankgebäude eine neue Sirene installiert und 120 Meter Kunstschläuche angekauft.
Die Einsatzstatistik belief sich auf 1 Brandeinsatz und mehrere technische Einsätze. Im Gedenkbuch ist erwähnt, dass die technischen Einsätze sehr stark zunehmen. Es konnten weiters 6 Übungen abgehalten werden.


1969
Der Feuerwehrball fand am 15. Februar im Gasthaus Franz Maurer statt.
Die Feuerwehr kaufte 13 Schutzjacken an.
Es musste zu 6 Brandeinsätzen ausgefahren werden. Weiters wurden 6 Übungen abgehalten.


1970
Im Jahre 1970 wurde das Feuerwehrgesetz geändert und die Feuerwehr vom Verein zu einer Körperschaft öffentlichen Rechtes umgewandelt.
Am 7. Februar hielt die Wehr den Feuerwehrball ab.
An Einsätzen waren zu verzeichnen: 1 Brandeinsatz, einige Auspumparbeiten, Kanalreinigung und reinigen des neuen Freibades.
Zur Aufrechterhaltung des Schlagkraft unserer Wehr fanden 5 Übungen statt.


1971
Der Mitgliederstand betrug 31 Aktive.
Beim 1. Volksfest in Großweikersdorf musste unsere Wehr den Überwachungsdienst übernehmen.
Einsätze waren folgende zu verzeichnen: 5 Brandeinsätze, 1 technischer Einsatz, diverse Pumparbeiten in Kellern, usw. Weiters wurden 5 Übungen abgehalten.


1972
Im Lagerhaus Absdorf fand am 2. Juli eine Großübung statt, bei welcher sich unsere Wehr beteiligte.
Zu Einsätzen musste nicht ausgerückt werden, jedoch fanden sechs Übungen statt.


1973
Wegen der Maul- und Klauenseuche konnten nur 4 Übungen abgehalten werden. Am 29. April fand abermals eine Großübung in Absdorf statt.
Gleich 2 Einsätze hintereinander, hatte unsere Wehr am 3. Mai zu leisten. Zuerst wurden die Männer zu einem Traktorbrand im Ort und danach zu einem Großbrand nach Großmeiseldorf gerufen.
Insgesamt musste unsere Wehr zu 4 Brandeinsätzen und zu 2 technischen Einsätzen ausrücken.


1974
Auch dieses Jahr fand der Feuerwehrball statt.
Am 16. Juni und am 28. September nahm unsere Wehr an FUB-Übungen in Königstetten und in der Zuckerfabrik Tulln teil.
Der Bezirksfeuerwehrtag wurde am 25. August in Großweikersdorf abgehalten und es erschienen 350 Feuerwehrleute.
Es waren 2 Brandeinsätze und 5 Übungen zu verzeichnen.


1975
Am 8. Februar fand im Gasthaus Maurer der Feuerwehrball statt.
Zu der Feier "30 Jahre Republik Österreich" waren 58 Männer des Unterabschnittes Großweikersdorf ausgerückt. Unsere Wehr wurde zu 2 Brandeinsätzen, davon ein Großbrand in Großwetzdorf, gerufen. Es waren 4 Übungen zu verzeichnen.


1976
Der Feuerwehrball wurde am Faschingsamstag abgehalten. Weites veranstaltete die Wehr vom 24. - 26. September. einen Heurigen im Gasthaus "Teufel". Zum "Ersten Mal" fand am 21. November der "1. Schmidataler Wandertag" statt.
Investitionen wurden folgende getätigt: Ankauf einer Tragkraftspritze, sowie Uniformen, Tauchpumpe, 2 Funkgeräte.
Die NÖ-Landesfeuerwehrschule nahm am 6. September die Sprengung des Schornsteines im Ziegelwerk Rieger vor.
Ein besonderer Tag war der 17. Dezember, an dem unserer Wehr ein neues Kleinrüstfahrzeug-B übergeben wurde. Die Übergabe fand in der Landesfeuerwehrschule Tulln statt und die Kosten des Fahrzeuges übernahm das NÖ-Landesfeuerwehrkommando.
Unsere Wehr musste zu insgesamt 18 Einsätzen (7 Brandeinsätze und 11 technische Einsätze) ausfahren. Am 20. und 21. Juli. waren gleich 8 Einsätze hintereinander zu verzeichnen. Es fanden 6 Übungen statt.

 

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Übergabe des Kleinrüstfahrzeuges-B "Ford Transit" in der LFS Tulln

 

1977
Der Stand der aktiven Mitlgieder erhöhte sich auf 44 Mann.
Es fanden folgende Veranstaltungen statt: 19.Februar. Feuerwehrball, 9. - 12. Juni Heuriger mit "2. Schmidataler Wandertag", 20. November "3. Schmidataler Wandertag" (2300 Wanderer).
Am 17. April. wurde das neue Rüstfahrzeug geweiht und anschließend der Bevölkerung vorgeführt.
Nach langen Verhandlungen konnte am 4. August mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses (hinter der Kirche) begonnen werden. Die Feuerwehrmänner leisteten insgesamt 683 freiwillige Arbeitsstunden.
Unsere Wehr musste zu 2 Brandeinsätzen und zu 7 technischen Einsätzen (6 Verkehrsunfälle) ausrücken. Übungen wurden sechs abgehalten.

 

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Tankwagenunfall auf der B 4 am 25. Jänner

 

1978
Am 4. Februar wurde der Feuerwehrball, vom 29. September - 1. Oktober der Sturmheurige und am 19. November. der "4. Schmidataler Wandertag" abgehalten.
Die BH Tulln führte am 9. Juni eine Alarmübung in Großweikersdorf (Kreuzung B4 - Jubiläumstraße) durch.Bei dieser Übung wurde das Fehlen eines Kranwagens aufgezeigt.
Deshalb kaufte unsere Wehr am 5. August einen gebrauchten Kranwagen Marke "Hanomag" um S 28.000,-- von der FF-Tulln an.
Die Einsatzstatistik berichtete über 3 Brandeinsätze, 9 PKW-Bergungen, div. sonstige technische Einsätze und 17 Sicherungsdienste. Weiters wurden 7 Übungen durchgeführt.

 

 

hanomag
Übergabe des neuen Kranwagens "HANOMAG"

 

1979
An Veranstaltungen führte unsere Wehr folgende durch: 24. Februar Feuerwehrball, 9. - 11. November Heurigen im Gasthaus "Teufel", 18. November "5. Schmidataler Wandertag".
Durch Kommandant Peter Kübl wurde am 1. November eine Feuerwehrjugend gegründet. Es meldeten sich insgesamt 13 Jungmänner. Den Posten des Jugendführers übernahm Kdt. Peter Kübel persönlich.
Zu Einsätzen musste insgesamt 49 mal ausgerückt werden: 6 Brandeinsätze, 23 technische Einsätze (16 PKW-Bergungen) und 20 Sicherungsdienste. Übungen konnten 15 abgehalten werden.

1980
Es fanden in diesem Jahr am 16. Februar der Feuerwehrball, vom 28. - 30. März ein Heuriger, von 7. - 9. November. die Feuerwehrfesttage und am 16. November. der "6. Schmidataler Wandertag" statt.
Aufgrund der steigenden technischen Einsätze wurde das Kleinrüstfahrzeug-B an die FF-Grafenwörth übergeben und am 21. November vom NÖ-Landesfeuerwehrverband unserer Wehr ein neues "Rüstfahrzeug" zur Verfügung gestellt.
Weiters kaufte unsere Wehr einen gebrauchten Kran um S 40.000,-- und einen gebrauchten LKW "Steyr 1290" um S 70.000,-- an.
Insgesamt musste zu 45 Einsätzen ausgefahren werden (5 Brandeinsätze, 27 technischer Einsätze - davon 25 PKW-Bergungen - und 13 Sicherungsdienste). Es wurden 15 Übungen abgehalten.

 

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Übernahme des neuen Rüstfahrzeuges "Mercedes 911" in der Landesfeuerwehrschule

 

1981
In diesem Jahr konnte das Feuerwehrhaus fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben werden.
Am 28. Februar. fand der Feuerwehrball, vom 10. - 12. April der Heurige und im Herbst der "7. Schmidataler Wandertag" (bereits im neuen Feuerwehrhaus) statt.
Unsere Wehr wurde am 2. Jänner mit dem neuen Rüstfahrzeug zu der Sturmkatastrophe nach Wien gerufen und stand einen Tag lang im Einsatz.
Im Wolfsgraben (Kreuzberg) führte die 19. FUB-Bereitschaft eine Großübung durch, bei welcher sich 140 Feuerwehrmänner mit 42 Fahrzeugen beteiligten.
Es waren insgesamt 61 Einsätze zu verzeichnen: 6 Brandeinsätze, 33 technische Einsätze (25 PKW-Bergungen) und 22 Sicherungsdienste.
Übungen waren zwölf zu verzeichnen.


1982
An Veranstaltungen sind durchgeführt worden: 20. Februar Feuerwehrball, 16. - 18. April Heuriger (im neuen Zeughaus) und am 21. November. "8. Schmidataler Wandertag".
Der im Vorjahr angekaufte LKW "Steyr 1290" wurde zu einem Kranwagen umgebaut und konnte am 6. August in Betrieb genommen werden.
Das alte Kranfahrzeug "Hanomag" fand um S 29.500,-- einen neuen Besitzer.
Ein neu angekauftes Tanklöschfahrzeug "Steyr 690" konnte am 14. Oktober der Feuerwehr übergeben werden.
Unsere Wehr mußte zu 12 Brandeinsätzen, 51 technischen Einsätzen und 9 Sicherungsdiensten ausrücken. Es fanden 8 Übungen statt.


1983
Im Jahre 1983 feierte unsere Wehr vom 17. - 19. Juni das 100. Gründungsfest im Rahmen eines Festaktes, mit Friedhofsgang, Bezirksbewerben, Bezirksfeuerwehrtag, Tag der offenen Tür, Sonderpostamt, usw.
Am Sonntag den 19. Juni fand die Weihe des Kranfahrzeuges (Patin Frau OSR Ernestine Burian) und des Tanklöschfahrzeuges (Patin Frau Anni Wichtl) statt.
An sonstigen Veranstaltungen ist zu berichten: 12. Februar Feuerwehrball und 20. November "9. Schmidataler Wandertag".
Im Herbst (31. Oktober) wurde ein Kommandofahrzeug "VW-Bus" angekauft.
Zu Unwettereinsätzen musste unsere Wehr am 11. Juni (10 Einsätze) und am 28. Juni (7 Einsätze) ausrücken.
Insgesamt waren 132 Einsätze zu verzeichnen (9 Brandeinsätze, 108 technische . Einsätze und 15 Sicherungsdienste). Weiters waren 8 Übungen zu verzeichnen.

 

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Weihe des neuen Kranwagens und des neuen Tanklöschfahrzeuges

 

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Fahrzeugstand im Jahre 1983

 

1984
Veranstaltungen wurden folgende durchgeführt: 3. März Feuerwehrball, 29. Juni - 1. Juli FF-Fest, 18. November "10. Schmidataler Wandertag". Am 6. Mai erfolgte die Weihe des Kommandofahrzeuges.
Unsere Wehr muste zu 12 Brandeinsätzen (davon 1 Großbrand bei Thyri Alfred in Großwiesendorf), 140 technischen Einsätzen und 10 Sicherungsdiensten ausrücken.


1985
Es fanden am 12. Februar. der Feuerwehrball, vom 28. - 30. Juni das FF-Fest und am 17. November der "11. Schmidataler Wandertag" statt.
Die neu angekaufte Tragkraftspritze (Fa. Rosenbauer) wurde am 14. Juni und der neu angekaufte Wasserwerfer (für Tanklöschfahrzeug) am 6. September der Feuerwehr geliefert.
Unsere Wehr musste zu 4 Brandeinsätzen, 107 technischen Einsätzen und 13 Sicherungsdiensten ausrücken. Weiters waren 8 Übungen zu verzeichnen.


1986
Vom 27. - 29. Juni veranstaltete unsere Wehr das FF-Fest, bei welchem die Tragkraftspritze und der Wasserwerfer geweiht wurden (Patin Frau Ernestine Görgl).
Weiters fand am 8. Februar der Feuerwehrball und am 16. November der "12. Schmidataler Wandertag" statt.
Ein schweres Unwetter suchte unser Gemeindegebiet um den 21. Juni heim. Zahlreiche Keller standen unter Wasser und mussten ausgepumpt werden.
Die Einsatzstatistik zeigt 8 Brandeinsätze, 120 technischer Einsätze und 10 Sicherungsdienste auf. Unsere Wehr hielt 7 Übungen ab.


1987
An Veranstaltungen waren zu verzeichnen: 28. Februar Feuerwehrball, 26. - 28. Juni FF-Fest, 15. November "13. Schmidataler Wandertag". Es wurden 3 Schutzanzüge (Gefährliche Stoffe) und 3 Atemschutzgeräte angekauft. Am 26. September war eine Unterabschnittsübung in der Hauptschule.
Unsere Wehr musste zu 4 Brandeinsätzen, 96 technischen Einsätzen und 9 Sicherungsdiensten ausrücken. Übungen fanden insgesamt 10 statt.


1988
Durch unsere Wehr wurden am 13. Februar. der Feuerwehrball, vom 1. - 3. Juli das FF-Fest und am 13. November der "14. Schmidataler Wandertag" abgehalten.
Aufgrund der steigenden Anzahl von Einsätzen entschloss man sich, zur besseren Alarmierung der Feuerwehrleute, 20 Personenrufempfänger "Pipserl" anzukaufen. Diese konnten am 27. Juni der Feuerwehr übergeben werden.
Die Feuerwehrjugend durfte vom 26. - 28. August bei den FJ-Bundesleistungsbewerben in Mistelbach teilnehmen und erreichte den 21. Platz (von 33 Gruppen).
Es musste in diesem Jahr zu 7 Brandeinsätzen, 100 technischen Einsätzen und zu 18 Sicherungsdiensten ausgerückt werden. Weiters wurden 5 Übungen abgehalten.

 

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Landessieger in Silber 1989 - Feuerwehrjugend Großweikersdorf

 

1989
Am 4. Februar fand der Feuerwehrball, vom 30. Juni - 2. Juli das FF-Fest und am 12. November der "15. Schmidataler Wandertag" statt.
Vom 12. - 14. Mai konnte in Großweikersdorf das 10jährige Bestandsjubiläum unserer Feuerwehrjugend gefeiert werden. Es fand am Kinderspielplatz ein Bezirksjugendlager statt. Weiters erreichte unsere Feuerwehrjugend bei den Landesleistungsbewerben in Silber den 1. Rang. Für den UA-Großweikersdorf wurde am 26. Februar ein Atemluftkompressor angekauft. Die Einsatzstatistik zeigt: 2 Brandeinsätze, 115 technischer Einsätze und 17 Sicherungsdienste auf. Es fanden 6 Übungen statt.


1990
An Veranstaltungen ist über folgende zu berichten: 24. Februar Feuerwehrball, 29. Juni - 1. Juli FF-Fest.
Die Feuerwehrjugend konnte bereits zum zweiten Mal an den Bundeswettkämpfen (Schwaz/Tirol) teilnehmen.
Unsere Wehr wurde zu 6 Brandeinsätzen, 111 technischen Einsätzen und zu 13 Sicherungsdiensten gerufen. Übungen fanden insgesamt 5 statt.


1991
Am 9. Februar wurde der alljährliche Feuerwehrball und vom 28. - 30. Juni das FF-Fest abgehalten.
Der schon lange gewünschte Zubau beim Feuerwehrhaus konnte mit 31. Juli in Angriff genommen werden und bis zum Jahresende war bereits der Rohbau fertiggestellt. Weiters wurde das alte Zeughaus an die Feuerwehr zurückgegeben.
In diesem Jahr kaufte unsere Wehr ein neues Kommandofahrzeug "Toyota-Bus" und einen neuen Rettungskorb für den Kran an.
Erstmals hielten die Zugskommandanten eigene Zugsübungen (je 8 Übungen) ab. Gesamtübungen waren 6 zu verzeichnen.
Die Einsatzstatistik belief sich auf 4 Brandeinsätze, 1 Hilfeleistung (Heizraumbrand in Tiefental), 132 technische Einsätze und 15 Sicherungsdienste.
Die Feuerwehrjugend erreichte bei den Landesbewerben in Bronze den 1. Rang und in Silber den 2. Rang.


1992
An Veranstaltungen wurden am 29. Februar der Feuerwehrball und von 26. - 28. Juni das FF-Fest durchgeführt.
Bei diesem FF-Fest fand die Weihe des Kommandofahrzeuges statt (Patin Frau Anna Erber).
An weiteren Investitionen sind der Ankauf eines Batterieladegerätes für die Fahrzeuge, die Abgasabsaugeinrichtung in der Fahrzeughalle und die Fertigstellung des Zubaues (Einrichtung) zu verzeichnen.
Unsere Wehr wurde zu 6 Brandeinsätzen, 133 technischen Einsätzen, 1 technischer Hilfeleistung (Verkehrsunfall Großwetzdorf) und zu 15 Sicherungsdiensten gerufen. Es fanden 6 Übungen statt.


1993
Im Jahr 1993 fand vom 25.- 27. Juni im Rahmen unseres Feuerwehrfestes das 110 Gründungsfest statt. Es wurde ein Ehrung von langjährigen Feuerwehrmitgliedern (Reserve), die Verleihung des Verdienstabzeichens 3. Klasse an die Gendarmeriebeamten AbtInsp Fraisel und GrInsp Liball, sowie die Übergabe des Ehrenrings der FF-Großweikersdorf an Bürgermeister Josef Erber durchführt.
Im alten Zeughaus wurde von Josef Gratz eine sehenswerte Feuerwehrausstellung abgehalten. Weiters wurde eine Festschrift "110 Jahre FF-Großweikersdorf" zusammengestellt. Den musikalischen Teil des Festaktes gestaltete die Musikkappelle des Landesgendarmeriekommandos für Niederösterreich.
An weiteren Veranstaltungen war der am 20. Februar abgehaltene Feuerwehrball zu verzeichnen.
Die Feuerwehrjugend erreichte bei den NOE-Landesbewerben den 3. Platz in Silber und konnte vom 24. Juli - 1. August am deutschen Bundesjugendlager in Trier teilnehmen.
An Investitionen zur Aufrechterhaltung der Schlagkraft unserer Wehr war der Ankauf einer Schnellangriffseinrichtung für den hydraulischen Rettungssatz zu verzeichnen, welcher sich kurz danach bei einem schweren LKW-Unfall mit Menschenrettung bestens bewährte. Auch 10 Uniformmäntel wurden angekauft.
Die Einsatzstatistik hatte 2 Brandeinsätze, 159 technische Einsätze sowie 14 Sicherungsdienste zu verzeichnen. Dies war gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 20 Einsätze, wobei bei den techn. Einsätzen 4 Menschenrettungen durchzuführen waren.

 

 

FAHRZEUGSTAND der FF Großweikersdorf im Jahr 1993:
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Kommandofahrzeug
Type: Toyota Hiace Bus Baujahr: 1992
Leistung: 55 KW (75 PS) Diesel Gewicht: 1740 kg
Verwendungszweck: Mannschaftstransportwagen und Funk- und Einsatzleitstelle

 

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Löschfahrzeug
Type: Opel Blitz Baujahr: 1965
Leistung: 51 KW (70 PS) Super Gewicht: 3580 kg
Ausgerüstet mit Tragkraftspritze, 3 Atemschutzgeräten + Zubehör, B + C Schläuchen, Saugschläuchen,
Schlauchzubehör, Fahrzeugfunk

 

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Tanklöschfahrzeug
Type: Steyr 690 Allrad Baujahr: 1981
Leistung: 125 KW (170 PS) Diesel Gewicht: 10600 kg
Ausgerüstet mit 2000 Liter Wassertank, Wasserwerfer, Einbaupumpe, 3 Atemschutzgeräten + Zubehör,
B + C Schläuchen, Schlauchzubehör, Schaummittel, Steckleiter, Schnellangriffseinrichtung

 

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Rüstfahrzeug
Type: Mercedes 911 Allrad Baujahr: 1980
Leistung: 125 KW (170 PS) Diesel Gewicht: 9300 kg
Ausgerüstet mit hydraulischem Bergerettungssatz, Seilwinde, Notstromaggregat, Seilmaterial, 3 Atemschutzgeräten + Zubehör, 3 Schutzanzügen, Schmutzwasserpumpe, Motorsäge, Hebekissen

 

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Kranwagen
Type: Steyr 1290 Baujahr: 1968
Leistung: 169 KW (230 PS) Diesel Gewicht: 9030 kg
Ausgerüstet mit: Bergekran, Rettungskorb, div. Seilmaterial und Anschlagmittel

1994
Im Jahr 1994 hatte unsere Wehr den Tod von zwei sehr aktiven Feuerwehrkameraden zu vermelden.
Am 26. Juli verstarb nach langer schwerer Krankheit Peter Kübl. Er war von 1976 - 1982 Kommandant unserer Wehr, gründete 1979 die Feuerwehrjugend und durch seine aufopfernde Tätigkeit erfuhr die FF-Großweikersdorf einen großen Aufschwung (neues Feuerwehrhaus, Rüstfahrzeug des Landes NOE, usw.). Gerhard Groiss, der beim Neubau des Feuerwehrhaus sehr tatkräftig mithalf, verstarb am 16. September.
Beim Feuerwehrball am 12 Februar. konnten wir die Volkstanzgruppe Schmidatal für die Eröffnung gewinnen. Das Feuerwehrfest wurde vom 24.- 26. Juni durchgeführt und war ein toller Erfolg. Erstmals wurde am Vorplatz ein Zelt aufgestellt, welches sich sehr bewährte.
Da sich bei einem Wohnungsbrand mit Menschenrettung die Notwendigkeit von Atemschutzgeräten im Führerhaus des TLF herausstellte, wurden 3 Komforthalterungen für ATS-Geräte anfekauft und in das TLF eingebaut. Weiters kauften wir einen hydr. Stempel mit Handpumpe und 2 Fahrzeugfunkgeräte.
Einsätze waren insgesamt 164 zu verzeichnen, wobei dies 7 Brandeinsätze, 142 technische Einsätze (3 Menschenrettungen, 1 Tierrettung), sowie 14 Brandsicherheitswachen waren.
Von den 9 Übungen sei die UA-Übung in Baumgarten/Wagram erwähnt (Brand bei der Firma List, VU mit Menschenrettung), bei dieser nahmen 5 Wehren sowie das RK-Großweikersdorf teil.


1995
Dieses Jahr hatte unsere Wehr mit großen Investitonen zu kämpfen. Bei der jährlichen Überprüfung des Kranfahrzeuges (Steyr 1290) wurde das Fahrzeug aufrund großer technischer Mängel nicht mehr für den Verkehr zugelassen. Deshalb mußten wir ein neues Fahrzeug (Mercedes) ankaufen und den Kranaufbau bei der Firma Heider unter Mithilfe der Feuerwehrkameraden kostengünstig durchführen. Trotzdem betrugen die Gesamtkosten ATS 500.000,--, wobei die Gemeinde uns mit ATS 150.000,-- unterstützte.
Damit wir uns diese Investitionen leisten konnten wurde am 25. Februar. der Feuerwehrball und im Juni das Feuerwehrfest durchgeführt. Im Rahmen des Feuerwehrfestes segnete FKU Georg Buis das neue Kranfahrzeug (Patin: Ernestine Burian).
Vom 1.- 7. Mai veranstaltet die Feuerwehrjugend eine Informationswoche, wo das Interesse der Jugend für die Feuerwehr geweckt werden sollte. Das Interesse der Bevölkerung war sehr groß.
Es musste zu 9 Brandeinsätze, 136 technische Einsätze, 3 Hilfeleistungen, sowie 11 Brandsicherheitswachen ausgerückt werden. Weiters wurden 8 Übungen durchgeführt. Hierbei ist die Übung am Bahngelände in Großweikersdorf besonders zu erwähnen. Es wurde der Feuerwehr die Gelegenheit gegeben, sich über die Gefahren im Bahnhofsbereich zu informieren.

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Bau des "neuen" Kranwagens, der vorher als Milchtankwagen in Kirchberg in Tirol seinen Dienst versah.

1996
Im Jahr 1996 fanden die Wahlen des Kommandos statt. Bei der Wahl des Kommandaten gab es mit der Wiederwahl von Josef Schragner keine Veränderung. Als neuer Kommandant-Stellvertreter wurde nach dem Ausscheiden von Heinrich Bischof jun., Josef Gratz zum neuen Stellvertreter gewählt. OV Josef Rabl und V Friedrich Kollar übernahmen für weitere 5 Jahre die Funktionen.
Am 17. Februar fand der Feuerwehrball und vom 28.- 30. Juni das FF-Fest statt.
Angekauft wurde für das Rüstfahrzeug ein Lichtmast mit 2 Fluter, wobei uns FKU Georg Buis mit einer Spende von ATS 50.000,-- die Finanzierung erleichterte. Weiters konnte der Ankauf von 2 Transportrollen und einer Abschleppachse durchgeführt werden.
Aufgrund einer Brandserie in unserem Ort wurde die Wehr sehr stark belastet. Durch unsere rasche und gute Arbeit konnten wir einen größeren Schaden verhindern. Leider stellte sich - zum unserem großen Bedauern - bei den Ermittlungen der Kriminalabteilung ein Feuerwehrmann als Brandstifter heraus.
Insgesamt waren 153 Einsätze zu verzeichnen, wobei dies 6 Brandeinsätze, 136 technische Einsätze, 1 Hilfeleistung, und 10 Brandsicherheitswachen waren. Bei den Einsätzen konnte nach einem Gärgasunfall in einem Keller einem Mann - durch das rasche Eingreifen der Wehr - das Leben gerettet werden.
Es fanden 8 Übungen statt (ua. UA-Übung bei der Fa. Walzer).

Im September besuchte eine Abordnung unserer Wehr die Flughafenfeuerwehr in München.

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1997
An Veranstaltungen war folgendes zu berichten: 8. Februar Feuerwehrball, 27. - 29. Juni FF-Fest.
Auch in diesem Jahr blieben uns weitere Investitionen nicht erspart. So musste die Sanierung der Tore im Feuerwehrhaus durchgeführt werden. Die Arbeiten übernahm die Firma Heider und konnten bis zum Feuerwehrfest fertiggestellt werden. Weiters wurde die Fasade neu gestrichen und 2 Atemschutzgeräte, sowie 5 "Piepserl" (BMD) angekauft. Die Kosten für die BMD übernahm für jeweils 2 Stück die Raika Großweikersdorf bzw. Volksbank Großweikersdorf.
Am 8. Juli wurde unsere Wehr mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen (Rüst und Kommando) als FUB-Einheit zum Hochwassereinsatz nach Dietersdorf (Bez. Tulln) gerufen. Wir standen 15 Stunden im Einsatz, wobei wir die Schwächen unseres Notstromaggregates erkannten. Aus diesem Grund wurde ein neues Notstromagregat 13 KVA angekauft und die Kosten von ATS 43.000,-- - nach Vermittlung von Bmg. Josef Erber - von den Banken übernommen.
Der Hochwassereinsatz wurde mit einer Einladung und Ehrung der Kameraden durch Landeshauptmann Dr. Pröll im St.Pöltner Regierungsviertel bedankt.
Zu Einsätzen mußte 166 mal ausgerückt werden. Davon waren 2 Brandeinsätze, 146 technische Einsätze, 6 Hilfeleistungen, und 12 Brandsicherheitswachen zu verzeichnen.
Bei den 9 Übungen konnte der Ausbildungsstand unserer Wehr verbessert werden.
Als Höhepunkt des Jahres fand der Feuerwehrausflug mit Sonderzug nach Puchberg/Schneeberg statt. Diesen Ausflug organisierte OBI Josef Gratz mit zahlreichen Helfern.


1998
Am 21. Februar fand der Feuerwehrball statt. Weiters wurde im Juni das Feuerwehr-Fest durchgeführt.
Beim FF-Fest konnten auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher gezählt werden und am Sonntag wurden im Anschluß an die Feldmesse einige Ehrungen durchgeführt:
FKU Georg Buis und Bgm. Josef Erber erhielten die Florianiplankette, sowie die Gendarmeriebeamten Josef Inführ und Peter Friedrich das Verdienstzeichen 3. Klasse.
Als neue Attraktion haten wir beim FF-Fest einen von OBI Josef Gratz und einigen Kameraden gebauten "FF-Bummelzug" für Rundfahrten. Dieser war bei den Kindern sehr beliebt und wird auch in den kommenden Jahren verwendet werden.
Aufgrund von technischen Mängel wurde der Ankauf eines neuen Kran (Palfinger PK 16000) mit einer Hubkraft von 5,5 Tonnen, einer Reichweite von 14,70 Meter und eines Arbeitskorbes mit einer Arbeitshöhe von 20 Meter beschlossen. Die Kosten betrugen ATS 475.200,-- und wurden zu Gänze von der Feuerwehr bezahlt.
Der diesjährige Feuerwehrausflug führte uns nach Käfermarkt in Oberösterreich und war ein großartiges Erlebnis.

Im Oktober begab sich eine Abordnung unserer Wehr auf die Reise nach Chicago im Bundesstaat
Illinois, USA. Chicago, eine Stadt mit 7 Mio.Einwohnern, liegt am Michigansee der eine Fläche aufweist, die fast so groß ist wie ganz Österreich. Chief John M. Eversole empfing die Gruppe am Flughafen und brachte sie in die Unterkunft in die 1st Firestation in Downtown. Während des 10-tägigen Aufenthaltes bekamen die Kameraden unserer Wehr allerhand zu sehen. Angefangen von der Besichtigung der Feuerwehrschule über verschiedene Spezialeinheiten bis hin zum Besuch der Notrufzentrale mit Einsatzleitstelle gab es viel Interessantes zu sehen und zu erleben. Ein Mitglied unserer Wehr durfte sogar mit Engine 42 (Löschfahrzeug) zu einem Einsatz mit ausrücken.

Bei der UA-Übung in Kl.Wiesendorf konnte die neue Kläranlage besichtigt werden und es wurde ein Stationsbetrieb (Personenbergung aus Kanalschacht, Personensuche mit Atemschutz im Keller, usw.) mit verschiedenen Aufgaben durchgeführt werden. Insgesamt wurden 9 Übungen abgehalten.
Die Einsatzstatistik belief sich auf insgesamt 149 Einsätze (6 Brandeinsätze, 124 technische Einsätze, 7 Hilfeleistungen, 12 Brandsicherheitswachen). Leider hatten wir bei den technischen Einsätzen (Verkehrsunfälle) 3 Todesopfer zu bergen, welchen trotz unseres raschen Einsatzes nicht mehr geholfen werden konnte.

 

1999
Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Investitionen durchgeführt. Da unser seit 1965 im Dienst stehendes Löschfahrzeug nicht mehr den verkehrstechnischen Bestimmungen entsprach wurde der Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges beschlossen. Die Kosten für das Fahrzeug betrugen ATS 1.093.000,--, wobei das Land NOE ATS 510.000,-- förderte und die Gemeinde ATS 400.000,-- zur Verfügung stellte. Die Auslieferung des Fahrzeuges durch die Firma Rosenbauer wurde mit Anfang 2000 festgelegt. Ebenso wurde der Ankauf von 36 Schutzjacken (Kosten ATS 136.000,--) beschlossen.
So wie in den vergangenen Jahren fand am Faschingsamstag der Feuerwehrball statt. Das Feuerwehrfest Ende Juni war ein voller Erfolg. Nach der am Sonntag stattfindenden Feldmesse wurde die Feier "20 Jahre Feuerwehrjugend Großweikersdorf" durchgeführt. Die Kameraden Josef Gratz jun. (2. Platz) und Peter Kübl absolvierten das "Goldene Feuerwehr Leistungsabzeichen" und wurden geehrt.

Im September erfolgte der Gegenbesuch von Chief John M. Eversole und seinen Freunden. Wir organisierten einen Besuch der Niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule in Tulln, wo es für unsere Kameraden und Freunde aus dem hochtechnisierten Amerika auch Neues auf dem Gebiet der Schadstoffbekämpfung zu erfahren gab.Weiters zeigten wir ihnen einige Sehenswürdigkeiten
unseres Landes und unserer Gemeinde.

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Die Einsatzstatistik belief sich auf insgesamt 129 Einsätze: 3 Brandeinsätze, 110 technische Einsätze, 6 Hilfeleistungen, sowie 10 Brandsicherheitswachen. Leider wurden wir in diesem Zusammenhang zu einem tragischen Einsatz auf der B 4 gerufen, wo ein Bewohner aus Großweikersdorf tödlich verunglückte.
Um den Ausbildungsstand zu verbessern wurden 10 Übungen durchgeführt.

2000
Anfang Februar 2000 wurde das neue Löschfahrzeug (Mercedes Sprinter) in den Dienst gestellt.
Beim Feuerwehrball am 4. März eröffnete erstmals die Tanzschule Hanickel und gestaltete eine Mitternachtseinlage.
Das Feuerwehrfest Ende Juni war sehr gut besucht und wir konnten zahlreiche Bewerbsgruppen aus NOE begrüssen, welche vom Landesbewerb in Hollabrunn zu unserem Fest kamen. Am Sonntag nach der Feldmesse wurde die Segnung unseres neuen Löschfahrzeuges durchgeführt. Als Patin stellte sich die Gattin des Bürgermeisters Frau Anna Otto zu Verfügung.
Unsere Wehr beteiligte sich auch bei der Feier "450 Jahre Marktgemeinde Großweikersdorf". Im Ortsbereich von Großweikersdorf wurden von uns 450 Fahnen montiert und im Pfarrhof der Taubenkobel aufgestellt. Beim Festumzug am Sonntag beteiligte sich unsere Wehr mit 4 Fahrzeugen (alter Tankwagen Opel Blitz Bj. 1945, altes Löschfahrzeug Opel Blitz Bj. 1965, neues Löschfahrzeug, Kranwagen).
Am 8. April war einer der traurigsten Tage in der Geschichte unserer Wehr. Wir wurden um 01:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der B 4 gerufen. Am Einsatzort mussten wir den tötlich verunglückten Feuerwehrkameraden Andreas Neymayer bergen. Der Schock war für uns sehr groß und wir waren zutiefst betroffen. Zum Begräbnis kamen mehr als 250 Feuerwehrkameraden sowie der Herr Landesfeuerwehrkommandant.

Im April reiste wieder eine Gruppe aus Großweikersdorf nach Chicago. Bei einer Fahrt mit dem Löschboot des Chicago Fire Departement auf dem Michigansee konnte sich die Gruppe von der enormen Leistung des Bootes überzeugen. Die Pumpen des Schiffes sind imstande insgesamt 15.000 Gallonen, das sind ca. 57.000 Liter,Wasser pro Minute zu fördern. Mit dem Wasserwerfer, dessen Mundstückdurchmesser 4 Zoll beträgt, wäre es ein Leichtes, einen PKW in einer Entfernung von 300 Fuß umzuwerfen. Beeindruckend war auch der Besuch des „Museum of Sience and Industry“. Dort kann man neben tausenden anderen Dingen ein Original-U-Boot aus dem 2. Weltkrieg genauso betreten wie ein echtes Passagierflugzeug vom Typ Boing 727, das dort unter der Decke hängt wie anderswo Modellflugzeuge. Ein im wahrsten Sinn des Wortes weiterer Höhepunkt war ein Dinner anlässlich des Geburtstages von John M. Eversole, inzwischen zum
Deputy-Chief befördert, im Restaurant des John Hancock Centers. Das Restaurant befindet sich
in der 96. Etage in 410 Metern Höhe wo man neben dem Essen auch die überwältigende Aussicht
genießen kann. Imposant war auch eine Tour durch das Heimstadion der Chicago Bulls.

Auch sonst wurden wir zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Im Jahr 2000 hatten wir mit 190 Einsätzen die höchste Einsatzanzahl seit Bestehen der Feuerwehr Großweikersdorf
(5 Brandeinsätze, 162 technische Einsätze (5 Menschenrettungen), 7 Hilfeleistungen, 16 Brandsicherheitswachen).
Unter den 12 Übungen war auch die UA-Übung mit 5 Feuerwehren bei der Assmannmühle in Kl. Wiesendorf.
Die Feuerwehrjugend veranstaltete das Bezirksjugendlager in Großweikersdorf und es nahmen 9 Feuerwehrn des Bezirks Tulln teil. Die Organisation übernahm die FF-Großweikersdorf . Das Lager wurde auf dem Gelände der Volksschule abgehalten und ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet.

 

2001
Am 26. Jänner 2001 wurde die Jahreshauptversammlung mit Wahl des Kommandos abgehalten. Unter der Leitung von Bürgermeister Franz OTTO wählten die anwesenden Feuerwehrkameraden Josef SCHRAGNER zum Kommandanten und Josef GRATZ zum Kommandantstellvertreter. Josef RABL (Oberverwalter) und Friedrich KOLLAR (Verwalter) übernahmen wieder Ihre Funktionen in der Wehr.
Bei den Unterabschnittswahlen wurde Josef SCHRAGNER zum Unterabschnittskommandanten gewählt und Friedrich KOLLAR bei den Bezirkswahlen zum Verwaltungs-Inspektor des Bezirkes Tulln bestellt.
Beim sehr gut besuchten Feuerwehrball am 24. Februar eröffnete die Tanzschule Hanickel den Ball und die Feuerwehrkameraden gestalteten erstmals eine Mitternachtseinlage (Antonia).
Das Feuerwehrfest vom 29. Juni - 1. Juli war wieder ein großer Erfolg und mit dem Wetter hatten wir an allen drei Tagen Glück. Als Neuerung veranstalteten wir erstmals ein Seifenkistelrennen und hier konnten wir ca. 70 Starter verzeichnen.
Im Jahr 2001 kehrte auch in unsere Wehr das Internet-Zeitalter ein und wir gestalteten unter der Federführung von Kamerad Leo HANKO eine eigene Feuerwehrhomepage. Auf dieser konnten in nur 6 Monaten über 2000 Zugriffe verzeichnet werden. Zur besseren Berichterstattung haben wir eine Digitalkamera angekauft.
Am 5. und 6. Dezember organisierte Kamerad Norbert MIHLE eine Nikolausaktion und der Feuerwehr-Nikolaus bzw. Krampus besuchte ca. 50 Kinder.
Nach den tragischen Ereignis am 11. September 2001 in New York, wollte unsere Wehr den Hinterbliebenen der getöteten amerikanischen Feuerwehrkameraden helfen und so organisierte Kamerad Chrisitan NEUWIRTH einen Glühwein- und Gulaschsuppenstand am Hauptplatz. Dabei wurde ein Reinerlös von ATS 23.000,-- erreicht. Diesen Betrag brachten 6 Kameraden in die Amerikanische Botschaft nachWien und übergaben das Geld dem stellvertretenden Botschafter zur Weiterleitung.
Im Jahr 2001 waren insgesamt 173 Einsätze zu verzeichnen. Die Aufteilung der Einsätze: 5 Brandeinsätze, 10 Sicherungsdienste, 7 Hilfeleistungen und 151 Technische Einsätze.
Bei einer Menschenrettungen nach einem Verkehrsunfall konnte einer Person nicht mehr geholfen werden und sie verstarb im Unfallfahrzeug.
Unter den 8 Übungen war auch eine Unterabschnittsübung mit 5 Feuerwehren in Ruppersthal beim Lagerhaus. Auch für den Leistungsbewerb "Technische-Hilfeleistung" wurden laufend Übungen abgehalten und die Prüfung ist für Anfang 2002 geplant.>

 

2002
Das Jahr 2002 war von Unwetterkatastrophen geprägt und so stand auch unsere Wehr bei zahlreichen Überschwemmungen im Einsatz. Beim Juni-Hochwasser im Piesting- und Triestingtal mussten wir im Rahmen der 19. Bereitschaft des Katastrophenhilfsdienstes für einen Tag ins Piestingtal ausrücken. Wir waren mit 5 Mann und dem Tanklöschfahrzeug für die Wasserversorgung
der eingesetzten Kräfte verantwortlich.

Nach schweren Regenfällen wurden wir am 8.August 2002 gegen 02:00 Uhr zu den ersten Hochwassereinsätzen in den Raum Grafenwörth gerufen. Zu diesem Zeitpunkt war noch niemandem das Ausmaß der bevorstehenden Hochwasserkatastrophe bekannt und unsere Wehr stand in den kommenden zwei Wochen täglich im Dauereinsatz. Insgesamt wurden in der Zeit von 8. August bis 25. August 2002 von 41 Feuerwehrmännern und -frauen 1625 Einsatzstunden geleistet und mit den Fahrzeugen 2337 Kilometer zurückgelegt. Die Hauptaufgaben bestanden in Pumparbeiten, Öl binden und entsorgen, sowie verschiedensten Aufräumarbeiten. Auch nach dem 25. August waren bis Anfang September noch zahlreiche Hochwassereinsätze zu verzeichnen. Weiters halfen während der Hochwasserkatastrophe einige Kameraden gemeinsam mit Friedrich Kollar im Versorgungsteam des Katastrophenhilfszuges im Raum Grafenwörth.

Auch in diesem Jahr wurde von Kamerad Norbert MIHLE eine Nikolausaktion organisiert und es konnten ca. 60 Kinder, sowie ein Kindergarten besucht werden. Nachdem die vorjährige Weihnachtsaktion ein großer Erfolg wurde, veranstaltete Kamerad Christian NEUWIRTH auch für das Jahr 2002 eine ähnliche Aktion. Aus dieser Weihnachtsaktion konnte gemeinsam mit dem Erlös aus der Nikolausaktion ein Betrag von € 1.650,- an das SOS-Kinderdorf „Haus St. Florian“ in Hinterbrühl übergeben werden.

Mit 191 Einsätzen wurde sogar das Rekordjahr 2000 übertroffen, wobei die einzelnen Hochwassereinsätze nur mit einem Einsatz pro Tag in die Statistik aufgenommen wurden.

 

2003
Nachdem OBI Josef Gratz seine Funktion als Kommandant-Stellvertreter zurücklegte wurde bei der Jahreshauptversammlung Norbert Mihle einstimmig für diese Funktion gewählt.

Das Jahr 2003 war für die Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf ein ganz besonderes, da es das 120jährige Bestandsjubiläum zu feiern gab.
Schon im Vorfeld der Feierlichkeiten wurden im Mai im Rahmen einer Präsentation die Festschrift "120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf", sowie der vom Weingut Josef Siegert abgefüllte Jubiläumswein präsentiert. Hier konnten im feierlich dekorierten Feuerwehrhaus an die 90 geladene Gäste - unter anderen Bundesrat Höfinger, Bez.Kdt. Thalauer, Bez.Kdt.-Stv. Obermeisser, Ab.Kdt. Schneider, Bgm. Otto, Vzbgm. Spielauer, sowie die Sponsoren der Festschrift - begrüßt werden.

Am 22. Juni 2003 nahmen in Großweikersdorf 60 Gruppen an den Abschnittsbewerben teil.

Vom 27. - 29. Juni fand während des Feuwehrfestes die Feier "130 Jahre Gendarmerieposten Großweikersdorf und 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf" statt. Hierfür wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert und am Samstag ab 14:00 Uhr fand eine Informationsveranstaltung von Feuerwehr und Gendarmerie statt. Es gab folgende Programmschwerpunkte: Hubschrauberlandungen, Fallschirmspringen, Zivilstreife, Alkomat, Laserpistole, Wärmebildfahrzeug, Hundestaffel, Kranfahrzeug und Drehleiter der FF-Tulln, RLF-A 2000 der FF-Oberndorf, Fahrzeuge der FF-Großweikersdorf mit Vorführungen, usw.
Ab 17:30 Uhr gab es ein Konzert der Gendarmeriemusik NÖ, sowie Salutschüsse der Grafenwörther Prangerschützen und um 19:00 Uhr eine Feldmesse mit anschließendem Festakt und zahlreichen Ehrengästen. Während des gesamten Wochenendes konnten außerordentlich viele begeisterte Gäste begrüßt werden. Am Sonntag konnte die Bevölkerung bei Hubschrauberrundflügen Großweikersdorf aus der Luft bewundern.

Auch im Jahr 2003 fand die von Norbert Mihle organisierte Nikolausaktion, sowie der von Christian Neuwirth organisierte Glühweinstand zugunsten des Caritas Tagesheimes Tulln statt.

Mit 208 Einsätzen und 2427 Einsatzstunden erreichten wir im Jahr 2003 den höchsten Stand in der langjährigen Einsatzstatistik. Es waren dies 9 Brandeinsätze, 12 Sicherungsdienste, 11 Hilfeleistungen und 176 Technische Einsätze bei welchen zahlreichen Menschen in Not geholfen werden konnte.

 

2004
Das für die Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf sicherlich erfreulichste Ereignis im Jahr 2004 war der Beschluss von Gemeinde und Feuerwehr zum Ankauf des neuen RLF-A-2000. Hierbei wurde eine Aktion des NÖ-Landesfeuerwehrkommandos genützt. Die Wahl des Fahrzeuges fiel auf ein MAN/Steyr Fahrgestell mit Aufbau der Firma Rosenbauer. Die Auslieferung des EUR 321.000,-- (EUR 90.000,-- Gemeinde, ca. EUR 35.000,-- Feuerwehr Großweikersdorf, Restbetrag durch Landesförderung) teuren RLF-A 2000 soll bis spätestens Mitte 2005 erfolgen.

Beim sehr gut besuchten Feuerwehrball veranstaltete die Feuwehr neuerliche eine eigene Mitternachtseinlage in Form der Schlümpfe.
Im Frühjahr legten eine Gruppe in Bronze und zwei Gruppen in Silber das Leistungsabzeichen "Technische Hilfeleistung" mit Erfolg ab.
Erstmals wurde der Maibaum der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf unter der Bevölkerung verlost.
Kamerad Josef Haschka organisierte einen Feuerwehrausflug nach Gmünd und Fahrt mit der Schmalspurbahn nach Weitra bzw. Groß Gerungs.
Das Feuerwehrfest Ende Juni war an allen drei Tagen sehr gut besucht. Für die Verlosung spendete die Familie Korneisl den Hauptpreis - 1 Woche Ellmau/Tirol.

Am Gelände des Billa Marktes wurde eine Unterabschnittsübung abgehalten und Rund ums Feuerwehrhaus fand im Herbst eine Bezirksatemschutzübung statt.

Die Feuerwehrjugend führte eine Werbeveranstaltung durch, bei der Jugendliche und Ihre Eltern begrüßt werden konnten. Nach der Veranstaltung meldeten sich 8 Jugendliche zur Feuerwehrjugend.

Im Jahr 2004 waren insgesamt 174 Einsätze zu bewältigen, wobei 912 Mann 1762 Einsatzstunden leisteten (3 Brandeinsätze, 13 Sicherungsdienste, 8 Hilfeleistungen, 150 Technische Einsätze).

 

2005
Im Jahr 2005 konnte das neue Rüstlöschfahrzeug (RLFA-2000, Steyr 18S24) in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf gestellt werden. Die Übergabe fand am 31. Mai 2005 bei der Firma Rosenbauer in Linz statt und eine Abordnung übernahm das Fahrzeug. Bereits zwei Tage später gab es damit den ersten Einsatz bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Bundesstraße 4.
Die Fahrzeugsegnung wurde am 18. Juni 2005 im Rahmen eines feierlichen Festaktes von Feuerwehrkurat Georg Buis durchgeführt. Als Patin des Fahrzeuges stellte sich Frau Sonja Burger zur Verfügung. Bei der Veranstaltung konnten zahlreiche Ehrengäste, Kameraden der umliegenden Feuerwehren, sowie die Bevölkerung von Großweikersdorf und Umgebung begrüßt werden. Es fand auch eine Fahrzeugschau mit Kran Krems, Atemluftfahrzeug Melk, Schadstofffahrzeug Gars/Kamp, Drehleiter Korneuburg, Rüst Sieghartskirchen und allen Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf statt. Am Ende des Festaktes wurde noch eine Schauübung mit Fahrzeugbrand und Menschenrettung vorgeführt.

Traditionell wurde am Faschingsamstag der Feuerwehrball veranstaltet, welcher sehr gut besucht war. Ende Juni fand des Feuerwehrfest statt und an allen drei Tagen konnten zahlreiche Besucher gezählt werden. Für die Tombola spendete die Familie Korneisl eine Woche Aufenthalt in Ellmau/Tirol. Kamerad Haschka Josef organisierte einen Feuerwehrausflug in einen Erlebnispark nach Oberösterreich und an den Stausee Ottenstein .

Leider verstarben im Jahr 2005 zwei Feuerwehrkameraden, am 17. Jänner Karl Würger sen. und am 18. Juli Josef Siegert sen.

Im Juli und August standen die Kameraden Friedrich Kollar bzw. Karl Püringer im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes beim Hochwassereinsatz in Rumänien bzw. Bulgarien im Einsatz.
Vom 23. - 31. August waren insgesamt 7 Kameraden (Norbert Mihle, Friedrich Kollar, Josef Schragner, Manfred Wolf, Thomas Schragner, Franz Brunner, Markus Felkl) mit dem neuen Rüstlöschfahrzeug im Hochwassereinsatz in Nederle/Tirol.
Es waren im Jahr 2005 insgesamt 152 Einsätze mit 1504 Einsatzstunden zu verzeichnet:
- 1 Brandeinsatz
- 14 Sicherungsdienste
- 12 Hilfeleistungen
- 125 technische Einsätze
Unter den Einsätzen waren in der Zeit von Mitte Oktober bis Anfang Dezember insgesamt 6 schwere Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Leider konnten bei diesen Unfällen 4 Personen nur mehr tot aus den Fahrzeugen befreit werden.

Zur Ausbildung der Einsatzkräfte wurden 9 Übungen, sowie eine Unterabschnittsübung in der Hauptschule Großweikersdorf durchgeführt.

Auch im Jahr 2005 wurde von Norbert Mihle eine Nikolausaktion und von Christian Neuwirth ein Glühweinstand druchgeführt. Der Reinerlös wurde dem Österreichischen Diabetikerverein gespendet.

 

2006
Im Jahr 2006 standen die tourlichen Wahlen des Feuerwehrkommandos statt. Es wurden HBI Schragner (Kdt) und OBI Mihle (Kdt-St.) in Ihren Funktionen bestätigt. OV Rabl und V Kollar wurden vom Kommando wieder in ihre Funktionen bestellt.

Der Feuerwehrhausumbau war eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres 2006.
Nach intensiver Planung und wurde am 1. August 2006 mit den Umbauarbeiten begonnen.
Als Ausweichquartier diente der Parkplatz der Raika Großweikersdorf, wo für die Einsatzbekleidung Container der Firma Zetsch aufgestellt wurden. Nach 3monatiger Bauzeit wurde am 26. Oktober 2006 das umgebaute Feuerwehrhaus bezogen.
Die Eigenleistungen der Feuerwehr betrugen EUR 135.000,-- sowie 3600 Arbeitsstunden. Von der Gemeinde kam ein Baukostenzuschuss in Höhe von EUR 40.000,--.
Diese finanzielle Eigenleistung konnte nur durch das Erbe von Herrn Leopold Schuller erbringen. Als Annerkennung dafür wurde der Platz vor dem Feuerwehrhaus „Leopold Schuller Platz“ benannt.
Eine weitere große Investition war der Ankauf von Einsatzbekleidung (35 Einsatzoveralls, 35 Paar Handschuhe, 30 Paar Einsatzstiefel, 10 Einsatzjacken).

Traditionell wurde am Faschingsamstag der Feuerwehrball veranstaltet, welcher sehr gut besucht war. Es wurde von den Kameraden unter Norbert Mihle eine Mitternachtseinlage „Spanische Hofreitschule“ organisiert.
Ende Juni fand das Feuerwehrfest statt und an allen drei Tagen konnten zahlreiche Besucher gezählt werden. Für die Tombola spendete die Familie Korneisl – schon traditionell - eine Woche Aufenthalt in Ellmau/Tirol.
Beim Körndlfest im Juni unterstützte die Feuerwehr die Gemeinde beim Ablauf des Festes. Die Feuerwehrjugend nahm mit einem Festwagen am Umzug teil. Gemeinsam mit dem RotenKreuz betreuten einen Verpflegungsstand im Feuerwehrhaus.
Kamerad Haschka Josef organisierte einen Feuerwehrausflug in das Voralpenland.

Im Juli wurde eine Abordnung der FF-Großweikersdorf zum Tag des Helfers nach Kappl/Tirol eingeladen. Die im Jahr 2005 eingesetzten Kameraden Mihle Norbert, Brunner Franz, Manfred Wolf, Schragner Josef sen.. Friedrich Kollar und Thomas Schragner nahmen daran teil.

Es waren im Jahr 2006 insgesamt 172 Einsätze mit 2478 Einsatzstunden zu verzeichnet:
- 9 Brandeinsatz
- 14 Sicherungsdienste
- 14 Hilfeleistungen
- 135 technische Einsätze
Bei den Einsätzen ist das Scheechaos in St.Agyd, Hochwassereinsatz in Angern/March, Großbrand Mülldeponie in Stockerau, sowie der Silbrand bei der Firma Walzer in Großweikersdorf. Hier stand die FF-Großweikersdorf insgesamt 3 Tage im Einsatz.

Zur Ausbildung der Einsatzkräfte wurden 9 Übungen, sowie eine Unterabschnittsübung in Baumgarten/Wagram durchgeführt.

Auch im Jahr 2006 wurde von Norbert Mihle eine Nikolausaktion und von Christian Neuwirth ein Glühweinstand (beim Cafe Bäckerei Burger) durchgeführt. Der Reinerlös wurde für den Umbau des Feuerwehrhauses verwendet.

 

DIE KOMMANDANTEN SEIT DER GRÜNDUNG:
  Karl List 1883 - 1890
  Karl Sieber 1890 - 1899
  Anton Gregsamer 1899 - 1906
  Josef Bauer 1906 - 1922
  Franz Prantner 1922 - 1926
  Karl Heu 1926 - 1937
  August Huber 1937 - 1938 (Hauptmannstellvertreter)
  Josef Seibold 1938 - ? (während der Kriegsjahre keine Aufzeichnungen)
  Franz Rab 1945 - 1946
  Franz Göschl 1947 - 1950
  Josef Bauer 1950 - 1956
  Johann Heiß 1956 - 1965
  Karl Würger 1965 - 1969
  Walter Prantner 1969 - 1976
  Peter Kübl 1976 - 1982
  Heinrich Bischof 1982 - 1991
  Josef Schragner 1991 - 2011
  Norbert Mihle seit 2011

 



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Feuerwehrhaus

Unser Feuerwehrhaus wurde in den Jahren 1977 bis 1981 erbaut und 1991 um einen Zubau erweitert.

Im Jahre 2006 wurde es durch einen Umbau vergrößert.

 

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Fotos vom Umbau 2006

 

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